Wandertouren im Bäderdreieck 8. - 15. Juni 2008

12. gemeinsame Wandertourenwoche
der Sektion Konstanz des DAV und des KČT Tábor

Tourenleiter

Richard Černý

Unterkunft

Hotel Starý mlýn Březová bei Karlovy Vary

Teilnehmerliste

Edith Hanik Richard Černý
Anita Heller Pavel Matoušek
Erwine Herguth Evžen Ressl
Gerd-Rainer Herguth Jan Sedláček
Brigitte Kleiner Václav Sedláček
Dieter Kleiner Zuzana Sekalová
Rainer Muck Alena Štrérová
Elfriede Müller Zdeňka Šťastná
Irene Riedlinger Stanislav Šťastný
Brigitte Seeberger
Paul Seeberger
Fritz Schafheutle
Erika Steinhoff
Raimund Steinhoff
Hans Wagner

Erinnerungen von Raimund Steinhoff (ursprünglich in den Mitteilungen Nr. 116 / Oktober 2008 der Sektion Konstanz des DAV veröffentlicht)

Vor dem Hotel Starý mlýn

Vor dem Hotel Starý mlýn


8. Juni 2008

Karlovy Vary

Nach dem wir uns im Hotel getroffen haben, haben wir den Rest des Nachmittags mit einem Rundgang durch die naheliegende Stadt Karlovy Vary (Karlsbad) verbracht um deren Zentrum kennen zu lernen.

Auf dem Weg zum Hotel Pupp

Auf dem Weg zum Hotel Pupp, dem Anfang der Stadtmitte von Karlovy vary

Kaiserbad

Das Gebäude des Kaiserbades in Karlovy vary


9. Juni 2008

Karlovy Vary, Andělská hora, Kyselka, Radošovský most

14 km, ca. 280 Höhenmeter
Goetheova rozhledna Goethe-Aussichtsturm 4-F3, 66-51 Gelb
Ottova výšina 4-F3, 66-50 Gelb
U tří křížů 4-F3, 66-49 Gelb
Karlovy Vary Karlsbad ohne
pravoslavný kostel orthodoxe Kirche ohne
rozhledna Diana Aussichtsturm Diana 4-G2, 65-48 Blau, gelb, rot
Karlovy Vary Karlsbad -

Zuerst haben wir einen Rundweg in der Gegen von Karlovy Vary unternommen, wobei wir die Stadt aus allen Richtungen von mehreren Aussichspunkten beobachten konnten.

Goethe-Aussichsturm

Goethe-Aussichsturm östlich über Karlovy Vary

U tří křížů

Bei der Aussicht U tří křížů östlich über Karlovy Vary

Die orthodoxe Kirche in Karlovy Vary

Die orthodoxe Kirche in Karlovy Vary

Diana-Ausichsturm westlich über Karlovy Vary

Diana-Ausichsturm westlich über Karlovy Vary

Von Karlovy Vary sind wir dann nach Andělská hora (Engelsberg) gefahren, wo wir die alte Burgruinen bestiegen haben. Dort konnten wir schöne weite Aussicht in alle Richtungen genießen. Wir konnten das Grenzgebirge Kušné hory (Erzgebirge) mit dem höchsten Berg Klínovec betrachten und auch einen großen Teil des Stratovulkans Doupovské hory, das jetzt als NATO-Übungsgebiet dient und deshalb gesperrt ist.

Eingangstor in die Burgruine Andělská hora

Eingangstor in die Burgruine Andělská hora

Mittlere Teil der Burgruine Andělská hora

Mittlere Teil der Burgruine Andělská hora

Auf dem Rückweg haben wir uns die Überreste des ehemaligen Kinderbadeorts Kyselka und eine hölzerne Brücke in Radošov angesehen.


10. Juni 2008

Jáchymov, Boží dar, Blatenský vrch, Plešivec

Da die Wettervorhersage noch für diesen Tag weite Aussichtsmöglichkeiten versprochen hat, sind wir ins Erzgebirge (Krušné hory) gereist um die auch besten auszunützen.

Zuerst haben wir uns auf dem Weg das Badeort Jáchymov (Joachimstal) angeschaut. Zuerst dessen unteren Teil, wo die Badeeinrichtungen untergebracht sind und anschließend auch den oberen Teil, wo früher die Uranminen waren.

Vor dem Palast Radium in Jáchymov

Vor dem Palast Radium in Jáchymov

Palast Radium in Jáchymov

Palast Radium in Jáchymov

Bergbaulokomotive aus einer der Jáchymov-Minen

Bergbaulokomotive aus einer der Jáchymov-Minen

Danach haben wir die Grenze überquert um Fichtelberg mit seinem Aussichtturm zu besteigen, wo wir tatsächlich schöne weite Sicht genießen konnten.

Fichtelberg

Fichtelberg

Auf dem Rückweg haben wir in Boží dar (Gottesgab) kurz angehalten um im gut ausgestatteten Infozentrum des Stadt die neueste Lage des Naturlehrpfades durch das Torfmoorgebiet in Erfahrung zu bringen.

Das nächste Ziel war aber noch der historische Wappenstein im ehemaligen Dreieck Tschechien - Königsreich Sachsen - Fürstentum der Schwarzenberg. Anschließend haben wir den höchsten Berg im Erzgebirge - Klínovec (Keilberg) - bestiegen und die dort auseinander fallenden Einrichtungen (Aussichtsturm und Restaurant) bedauert.

Klínovec

Klínovec (Keilberg) - der höchste Berg des Erzgebirges (Krušné hory)

Dann folgte der bereits erwähnte Naturlehrpfad durch das Torfmoorgebiet, dessen interessante Drittel endlich schon renoviert wurde und daher der Öffentlichkeit wieder geöffnet wurde. Auf weiterem Weg haben wir an mehreren Stellen angehalten um uns Teile des Naturlehrpfades Blatenský příkop (Blatensker Graben) anzuschauen, der dem alten Graben, das zur Wasserversorgung der Silber- und Zinnwerke in den Jahren 1540 - 44 errichtet wurde.

Božidarské rašeliniště

Am Ende des renovierten Teiles des Naturlehrpfades Božidarské rašeliniště (Tormoorgebiet bei Boží dar)

Božidarské rašeliniště

Am Naturlehrpfad Božidarské rašeliniště (Tormoorgebiet bei Boží dar) - Überreste der ehemaligen Torfabbau

Božidarské rašeliniště

Am Naturlehrpfad Božidarské rašeliniště (Tormoorgebiet bei Boží dar) - Eriophorum in voller Blüte

Blatenský příkop

Blatenský příkop - der Graben zur Wasserversorgung der Zinn- und Silberwerke

Der Weg hat uns nach Blatenský vrch gebracht, wo wir uns leider nur vom Außen den Aussichtsturm angesehen haben. Danach sind wir in den Naturschutzgebiet Vlčí jámy (Wolfsgruben) abgestiegen um uns dessen Eisgrube und Felsenformationen anzuschauen.

Blatenský vrch

Aussichturm am Gipfel von Blatenský vrch

Vlčí jámy

Felsformationen in Vlčí jámy (Wolfsgruben)

Am letzen weiten Blick in die Landschaft konnten wir uns auf dem Rückweg noch vom Aussichtsturm am Plešivec erfreuen.


11. Juni 2008

Komorní hůrka, Františkovy lázně, SOOS, Cheb

Das erste Ziel des Tages war der kleine Vulkan Komorní hůrka, der erst aufgrund sich wiederholenden Empfehlungen von Goethe zum ersten Mal untersucht wurde, womit eindeutig bestätigt wurde, dass es sich tatsächlich um einen Vulkan handelt.

Komorní hůrka

Eintritt in den Goethe-Stollen am Fusse des kleinen Vulkans Komorní hůrka

Im naheliegenden Badeort Františkovy lázně (Franzensbad) haben wir uns die Stadtmitte mit Parkanlagen und Mineralquellen angeschaut.

Vlčí jámy

In Františkovy lázně (Franzenbad)

Eine andere Art der vulkanischen Aktivität haben wir und im Naturschutzgebiet SOOS angeschaut, das durch seine Zahlreichen Mofetten, Mineralquellen und -teiche sehr bekannt geworden ist.

SOOS

Naturschutzgebiet SOOS

SOOS

In der Zeit ausgetrocknete Mofetten im Naturschutzgebiet SOOS

Unseren Tag haben wir mit Besichtigung der Stadt Cheb (Eger) mit deren interessanten Altstadt und der einzigen Kaiserpfalz abgeschlossen, die auf dem tschechischen Gebiet aus der Zeit des Friedrichs von Barbarossa überlebt hat.


12. Juni 2008

Bečov nad Teplou, Loket, Svatošské skály

In Bečov nad Teplou (Petschau) haben wir uns die Interieure des Schlosses und natürlich auch den Maurus-Schreien angesehen und dessen Geschichte während der Führung verfolgt.

In Loket (Ellbogen) haben wir uns zuerst die Burganlage und danach auch die alter Stadt angesehen. Anschließend sind wir entlang des Flusses Ohře (Eger) Richtung Karlovy Vary bis zur Felsenformation Svatošské skály gewandert.

Svatošské skály

Felsenformation Svatošské skály


13. Juni 2008

Mariánské lázně, Kladská, Kynžvart, Smraďoch

Zuerst haben wir mit der Besichtigung von Mariánské lázně (Marienbad) das Bäderdreieck vervollständigt, wobei wir uns die Stadtmitte, singende Fontaine und einige der zahlreichen Quellen angesehen.

Die singende Fontaine

Singende Fontaine in Maiánské lázně (Marienbad)

Vom Badeort wechselten wir zum Naturlehrpfad Kladská. Nachdem wir uns dessen Seen und Sumpfe angesehen haben, sind wir nach Kynžvart gefahren, wo wir uns zuerst den kleinen Badeort für die Kinder und später auch das Metternichschloss angesehen haben.

Auf dem Naturlehrpfad Kladská

Auf dem Naturlehrpfad Kladská

Mineralquelle Richard

Mineralquele Richard im Kinderbadeort Kynžvart wurde nach Metternichs Sohn benannt

Metternichschloss Kynžvart

Metternichschloss Kynžvart nahe des gleichbenannten Kinderbadeortes

Auf dem Rückweg hat uns mitten im kleinen Naturlehrpfad Smraďoch, das durch den Gestank seiner Mofetten den Namen benannt wurde, eine dicke Wolke mit Graupen erreicht, was aber das einzige Unbehagen war, das uns das Wetter während der ganzen Woche vorbereitet hat.

Kleines Naturschutzgebiet Smraďoch

Paar große Mofetten im kleinen Naturschutzgebiet Smraďoch (Stinker)


14. Juni 2008

Waldrundweg

14 km, ca. 430 Höhenmeter

Am Vormittag haben die Teilnehmer ihr Programm selbst gestaltet. Einige haben den Kajak- und Kanuweltmeisterschaften zugesehen, die direkt hinter dem Hotel ausgetragen wurden, andere wollten noch einmal die Stadt Karlovy Vary besuchen.

Am Nachmittag haben wir gemeinsam noch einen Waldrundgang unternommen.

Březová 4-G2, 62-48 Rot
Beethovenův altán Beethoven-Laube 4-G2, 63-49 Gelb
Vítkův vrch 4-G2, 64-50 Grün
Kolová 4-F3, 54-62 Blau
Březová 4-G2, 62-48 Rot
Dichterlaube

Kurze Rast in einer renoviertnen Dichterlaube

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